Sonntag, 2. Oktober 2016
Dienstag, 17. November 2015
Best
of Hessen – Galadinner der Sieger
Kulinarisches Highlight mit den sechs Landessiegern der
Hessischen Landeswein-und sektprämierung
Erstmalig
präsentierte die Rheingauer Weinwerbung GmbH in Zusammenarbeit mit dem
Schlosshotel Reinhartshausen die Siegerweine der Hessischen Landesprämierung in
neuer Form:
Am
Samstag, den 14. November 2015 wurden die 6 Siegerweine der Hessischen
Landesprämierung zu 6 ausgesuchten Gängen im Schlosshotel Reinhartshausen
serviert.
Im
festlichen Rahmen im Ballsaal von Schloss Reinhartshausen gelang es dem Chef de
Cuisine Florian Hirschmann mit außergewöhnlichen Geschmacksvariationen, die
Riesling- und Spätburgunder- Weine sowie einen Riesling Sekt, gelungen zu
kombinieren.
Louisa
Follrich, die Rheingauer Weinkönigin, führte charmant und fachkundig durch den
Abend. Die beteiligten Winzer sprachen zu ihren Weinen die Philosophie ihrer
Weingüter an, während Florian Hirschmann die geschmackliche Kombination
zwischen Speisen und Weinen beschrieb.
Sechs
Mal präsentierte Florian Hirschmann mit seinem Team des Hotel Schloss
Reinhartshausen Speisenkombinationen auf höchstem Niveau, die mit den Weinen
der Landessieger perfekt harmonierten.
„Wir
wollten die Leistung der Winzer hervorheben und den Gästen die hessischen
Spitzenweine und Spitzenküche in besonderen Weise präsentieren. In
Zusammenarbeit mit Schlosshotel Reinhartshausen ist uns dies gelungen“, betont
Peter Seyffardt, Präsident des Rheingauer Weinbauverbandes.
Der
lang anhaltender Applaus aller Teilnehmer für Wein, Küche und Moderation, waren
der Endpunkt eines gelungenen Abends, im Dialog zwischen Speisen und Rheingauer
Wein auf höchstem Niveau.
„In
Zusammenarbeit mit unseren Sponsoren Selters, Schott Zwiesel, Deutsche See, den
Landessiegerweinen der Weingüter Stefan Molitor, Schreiber, Joachim Flick,
Klaus Flick, Weinhof Martin, Winzer von Erbach und dem Digestif aus dem Weingut
Prinz von Hessen wurde diese hochkarätige Veranstaltung ein besonderer Abend,
so Seyffardt weiter.
Zuvor
hatten die Gäste und Besucher die Möglichkeit an einer Verkostung in der
Kelterhalle des Schlosshotel Reinhartshausen teilzunehmen und neben den
Landessiegern der Hessischen Landeswein- und sektprämierung auch die
Staatsehrenpreisträger mit einem ausgewählten Sortiment kennen zu lernen.
Dienstag, 12. März 2013
Yahoo folgt Google - Moderne Arbeitswelten?
Rückschritt ins 19. Jahrhundert - oder eine dringende Maßnahme zur
Wiederbelebung von Yahoo? Marissa Mayer, die neue Chefin des Internetkonzerns,
holt alle Mitarbeiter vom Home Office zurück in die Firmenzentrale. Es ist
nicht das erste Mal, daß das Pendel zurückschlägt. Seit Peter Sellers in den
70iger Jahren verkündete, daß der Weg und nicht das Ergebnis der Schlüssel zum
langfristigen Erfolg für Unternehmen ist steht auch der Arbeitsplatz in der
Diskussion. Aber was ist passiert?
Es sind diesmal
nicht die Kostenrechner und Excelsheet-Produzenten, die die Diskussion des
Arbeitsplatzes, wie in den letzten Jahren, bestimmen: Gute Mitarbeiter sitzen
beim Kunden oder Zuhause, wo sie weniger kosten und immer erreichbar sind. Man
nennt es Freiheit! Nein, schlicht der Erfolg von Google zwingt zum Umdenken. Der kokonartige Google-Campus mit kostenlosem Essen und
Dienstleistungen wie Reinigung oder Schuhreparaturen lässt die Grenze zwischen
Privatem und Beruflichem verschwimmen, um die Mitarbeiter möglichst lange am
Arbeitsplatz zu halten: Die Firma kümmert sich doch um alles, warum willst du
überhaupt nach Hause gehen?".
Mensch da schreibe ich über die
Digital Nomaden und da fällt mir Yahoo in den Rücken. Raymond Fisman, Professor
an der Columbia Business School, findet
das nachvollziehbar: "Das
ist das richtige Signal von einer Chefin, die einen der größten Krisenfälle des
Internets wieder auf die Beine bringen will", schreibt er auf cnn.com. Die
Kommunikation von Angesicht zu Angesicht findet der
Organisationswissenschaftler unersetzlich. Allerdings könne es sein, dass die
Maßnahme nicht für alle Yahoo-Mitarbeiter geeignet sei: "Viele von ihnen
arbeiten im Kundenservice und dürften zu Innovationen im Konzern ohnehin wenig
beitragen."
Und schon kommt aus Deutschland die
Weise, dass Heimarbeit für Eltern nicht unbedingt vorteilhaft sei: "Ein
geregelter Arbeitstag lässt sich mitunter besser mit Familienaufgaben
kombinieren als ständige Erreichbarkeit."
Und bei Google: Rüschensofas, U-Boot-Türen
und überall Union Jacks: Die Innenausstattung der renovierten London-Zentrale
von Google ist ein irrwitziger Stilmix. Die Sofas und die selbst bewirtschafteten Gärten sind ein
zentraler Bestandteil des Konzepts. Auf solche Bereiche kommt es an, wenn man
eine intelligente Strategie für die Gestaltung von Arbeitsplätzen verfolgt. Im
Google Headquarter in London arbeiten 1250 Leute. Jeder von denen hat einen
eigenen Arbeitsplatz - und darüber hinaus gibt es 1250 gemeinsam nutzbare
Plätze, also Sitzgruppen unterschiedlichster Größe, wo man sich mit Kollegen
zusammensetzen kann. So viele Plätze pro Mitarbeiter gibt es nirgendwo sonst.
Normalerweise haben große Unternehmen solche Gemeinschaftsplätze vielleicht für
jeden vierten Mitarbeiter. Das ist ja gerade das Kluge an dem Konzept: Wenn die
Leute entspannt sind, arbeiten sie effektiver.
Aber mir ist das alles doch sehr
fern: Produktionsstätte werden zu Lifestyle-Zentrale umgemodelt. Man muss nicht
am Strand hocken, wenn das Büro die Oase ist, ohne lästige Sandkörner zwischen
den Tasten, die das Programmieren erschweren - das scheint das Mantra der
nordkalifornischen Aufsteiger, die damit ihre Mitarbeiter so lange wie möglich
am Arbeitsplatz halten wollen. Selbstredend ist das im Interesse der
Unternehmen - und damit auch einer Yahoo-Chefin. Aber davon sind wir
Normalsterblichen doch alles sehr entfernt
Bruce Springsteen - Spirit in the Night - Live 1973 in Los Angeles
Warum ist es am Anfang immer am schönsten!
Mittwoch, 6. März 2013
Dienstag, 5. März 2013
Donnerstag, 28. Februar 2013
Auf Besuch bei der Digitalen Boheme – auch urbane Penner genannt
Sie schufen sich ihre eigene Lebensform und nannten sich Boheme – ganz analog trafen sie sich in Salon´s und Cafe´s. Sie hatten ihre Zeiten, Themen und kümmerten sich nicht um das bürgerliche Leben. Natürlich beneidet sie das Bürgertum. Wer wollte nicht auch mal Künstler sein oder wie ein Künstler Leben, Arbeiten und Lieben. Irgendwann in den 50/60 Jahren des letzten Jahrhunderts sind sie dann ausgestorben. Ihre Ideen sind geblieben. Die Avantgarde ist Tod. Jeder kann ein Held sein und jeder ein Künstler – und sei es nur für einen Tag.
Die urbanen Penner (Eigenbezeichnung), die sich auch gerne als die digitale Bohème oder intelligentes Leben jenseits der Festanstellung sehen, versuchen dieses Lebensbild wiederzubeleben. Man braucht ja angeblich nix mehr. Keine Aktenschränke mehr oder ein Büro. Alles passt in den Laptop. Es ist eine Entscheidung gegen eine Karriere. Welche Karriere auch immer. Die Einkommenssituation der Generation Laptop ist eigentlich als katastrophal zu bezeichnen – man könnte mehr von Selbstausbeutung sprechen. ¼ aller Selbständigen verdienen unter 1000 Euro in Deutschland. Armut mit Internet und Laptop ist noch lange keine Freiheit. War ein Boehmes leben eigentlich nur in Städten denkbar so gilt dies noch mehr für die digitale Boheme. Ihr Zentrum ist Berlin, so lang dort noch die Mieten billig sind und man Cafés findet, die man sich leisten kann. Ein paar Tausende, die in Cafes sitzen und arbeiten verändern nicht die Welt. Berlin, die Start up Stadt bietet ein Leben als ewiges Start up an. Leben als ewige Baustelle – immer erreichbar, immer verfügbar, ohne Alters- oder Krankenversicherung. Eigentlich perfekte Mitarbeiter für die Beratungsfirmen und global Player dieser Welt, die schon lange nicht mehr verstehen, warum jeder Arbeitnehmer einen eigenen Arbeitsplatz und mehr braucht. Schöne neue Welt – wir haben dich so lange gesucht und jetzt endlich im Internet gefunden!
Die urbanen Penner (Eigenbezeichnung), die sich auch gerne als die digitale Bohème oder intelligentes Leben jenseits der Festanstellung sehen, versuchen dieses Lebensbild wiederzubeleben. Man braucht ja angeblich nix mehr. Keine Aktenschränke mehr oder ein Büro. Alles passt in den Laptop. Es ist eine Entscheidung gegen eine Karriere. Welche Karriere auch immer. Die Einkommenssituation der Generation Laptop ist eigentlich als katastrophal zu bezeichnen – man könnte mehr von Selbstausbeutung sprechen. ¼ aller Selbständigen verdienen unter 1000 Euro in Deutschland. Armut mit Internet und Laptop ist noch lange keine Freiheit. War ein Boehmes leben eigentlich nur in Städten denkbar so gilt dies noch mehr für die digitale Boheme. Ihr Zentrum ist Berlin, so lang dort noch die Mieten billig sind und man Cafés findet, die man sich leisten kann. Ein paar Tausende, die in Cafes sitzen und arbeiten verändern nicht die Welt. Berlin, die Start up Stadt bietet ein Leben als ewiges Start up an. Leben als ewige Baustelle – immer erreichbar, immer verfügbar, ohne Alters- oder Krankenversicherung. Eigentlich perfekte Mitarbeiter für die Beratungsfirmen und global Player dieser Welt, die schon lange nicht mehr verstehen, warum jeder Arbeitnehmer einen eigenen Arbeitsplatz und mehr braucht. Schöne neue Welt – wir haben dich so lange gesucht und jetzt endlich im Internet gefunden!
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